Kassel, 13. Oktober 2014



Presseinformation

Kassel hat jetzt ein neues Kunstformat
Podium für regionale Kunst geschaffen



1. Kunstmesse Kassel von knapp 2.000 Kunstliebhabern besucht

Am Wochenende, vom 10. bis 12. Oktober, haben 81 Künstlerinnen und Künstler ihre Werke an 72 Messeplätzen präsentiert. Das breite und qualitätsvolle Spektrum aus den Bereichen Malerei, Zeichnung, Druckgrafik, Plastik und Objekte, Installation und Fotografie führte am vergangenen Wochenende knapp 2.000 Besucher in die documenta-Halle. Die Künstler kamen aus Kassel sowie den Landkreisen Kassel, Werra-Meißner, Schwalm-Eder und Waldeck-Frankenberg und belegen, dass sich in der Region um Kassel eine vielfältige, sehr lebendige und kraftvolle Kunstszene entwickelt hat.

Schirmherr dieser Premierenveranstaltung war Bertram Hilgen, Oberbürgermeister der Stadt Kassel.
Großen Zuspruch erhielt der Veranstalter, der Bundesverband Bildender Künstler(BBK Kassel) e.V., für seine Idee, künftig alle zwei Jahre freischaffenden Künstlern aus Nordhessen ein Podium zu bieten, um ihre Kunstwerke in konzentrierter Form an so einem attraktiven Ort zu zeigen.



Netzwerke für die Zukunft

Allen beteiligten Künstlern bot die 1. Kunstmesse Kassel Gelegenheit, das beeindruckende Spektrum ihres Schaffens einer breiten Öffentlichkeit zu präsentieren, anzubieten sowie Netzwerke zu Galeristen, anderen Künstlern, Sammlern, Käufern und Kunstinteressierten aufzubauen. Besucher konnten die Künstler persönlich kennenlernen, wodurch sich die Kunstmesse Kassel deutlich von einer üblichen Kunstausstellung abhob.

Während der Messetage präsentierten acht Studenten und Alumni der Kunsthochschule Kassel in einer Sonderschau Videokunst und Kurzfilme unter dem Titel „Beziehungsweise“, konzipiert und inszeniert von Beatrix Goffin. Zu regem Austausch führte am Messesonntag ein Podiumsgespräch zum Thema: „Kunst kaufen - Kunst sammeln“ unter der Moderation von Bernhard Meyer, BBK Darmstadt. Teilnehmer des Gespräches waren Dr. Marianne Heinz, ehemalige Leiterin der Neuen Galerie Kassel, Verena Titze, SV Sparkassenversicherung und Ulrike Petschelt, Galeristin aus Kassel.



Arbeitsstipendium an Künstlerpaar vergeben

Unterstützt wurde  die 1. Kunstmesse Kassel von der Stadt Kassel, der Wirtschaftsförderung Region Kassel, dem Kasseler Stadtmarketing, der Kasseler Sparkasse und dem Europäischen Fond für regionale Entwicklung (EFRE).

Die Sparkassenversicherung vergab ein Arbeitsstipendium in Höhe von 6.000 Euro an einen, von einer Jury ausgewählten, Aussteller. Übergeben wurde das Stipendium am Vorabend der Messeeröffnung von Verena Titze, Kulturförderung der Sparkassenversicherung, an die Künstlerinnen Frederike Vidal und Judith Groth (Vidal & Groth). Die beiden Künstlerinnen arbeiten seit fünf Jahren zusammen. Sie  haben sich im Studiengang der Bildenden Kunst an der Kunsthochschule Kassel kennengelernt und im Frühjahr dieses Jahres ihre Studien als Meisterschülerinnen bei Professorin Urs Lüthi beendet.



Podium für regionale Kunst geschaffen

Kassel präsentiert mit der documenta alle fünf Jahre eine der bedeutendsten zeitgenössischen Kunstveranstaltung. Hierbei steht jedoch nationale und  internationale Kunst im Fokus der Kuratoren. Mit der Kunstmesse Kassel gibt es jetzt ein neues Kunstformat für die regionale Kunst, denn in der Region um Kassel hat sich eine vielfältige, sehr lebendige und kraftvolle Kunstszene entwickelt. Diese wird sich künftig alle zwei Jahre mit ihren regionalen Künstlern auf der Kunstmesse Kassel einer breiten Öffentlichkeit präsentieren. Damit leistet die neue Kunstmesse einen wichtigen Beitrag zur Stärkung der Kultur- und Kreativwirtschaft in der Region.



Messeteilnehmer von Jury ausgewählt

Die 81 Künstlerinnen und Künstler, die an der Messe teilgenommen haben, wurden unter 110 Bewerbern im Juni dieses Jahres für die Teilnahme von einer Jury ausgewählt. Juroren waren: Dr. Harald Kimpel (Kunstwissenschaftler und wissenschaftlicher Mitarbeiter beim Kulturamt der Stadt Kassel), Professorin Ella Ziegler (Kunsthochschule Kassel), Thomas Vinson (Bildender Künstler, Gießen), Dr. Dorothee Gerkens (Leiterin „Neue Galerie Kassel“) und Dr. Rolf Luhn (ARTregio).



Veranstalter zieht positive Bilanz

Glücklich über den Erfolg der 1. Kunstmesse Kassel sind vor allem Norbert Städele, Grafik-Designer und bildender Künstler aus Kassel und Wladimir Olenburg, bildender Künstler aus Bad Wildungen. Beide gehören seit Jahren zum Vorstand des Bundesverbandes Bildender Künstler e.V. Kassel. Sie haben sich mit ihrer Idee, in Kassel eine Kunstmesse zu etablieren, ein sehr hohes Ziel gesetzt und dieses nunmehr erreicht. „Wir freuen uns schon heute auf die nächste Kunstmesse in zwei Jahren“, bestätigen die beiden Organisatoren, die diese Messe konzipiert, geplant und umgesetzt haben.

So wird es Anfang  2016 allen nordhessischen Künstlern wieder ermöglicht, sich für die Teilnahme an der Kunstmesse Kassel zu bewerben. Auf der Internetseite www.kunstmesse-kassel.de werden wieder alle Informationen für Aussteller und Besucher rechtzeitig zu finden sein.
KUNSTMESSE KASSEL, BBK Kassel e.V. Oberste Gasse 24, 34117 Kassel
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Download (Messeeinblick I, Messeeinblick II, Übergabe Arbeitsstipendium)
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Download Messeleitung Städele, Messeleitung Olenburg